Musik – Die Sprache der Seele

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Es schwinden jedes Kummers Falten, solang des Liedes Zaubers walten.

 

Friedrich von Schiller

Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, aber ich könnte ohne Musik nicht überleben. Sie baut meine Seele auf und es ist die Sprache, die jeder versteht. Mit Musik kann man jeden erreichen, ob jung oder alt und das ist einfach wunderbar.

Von morgens bis nachts läuft bei mir die Musik auf und ab. Wenn ich aufstehe; im Bad; auf dem Weg zur Arbeit und in der Pause; auf den Weg zurück und die ganze Zeit zu Hause, egal was ich mache.

 

Als Skill

Auf der einen Seite hat das etwas mit meiner Schüchternheit zu tun. Musik ist einer meiner Skills. Denn draußen habe ich immer Kopfhörer auf und das nicht nur um mir den langweiligen Weg aufregender zu gestalten, sondern auch, damit ich die Außenwelt so gut es geht ausblenden kann. In der Straßenbahn oder so kann ich mir dann einreden, dass ich kompett allein wäre, wenn ich nur aus dem Fenster gucke. So kann man auch gut verhindern angesprochen zu werden, wenn ein Mitmensch nicht weiß wo die Berliner Straße ist.

Allerdings funktioniert das auch nicht immer. Anscheinend wirke ich so, als würde ich mich überall perfekt auskennen. Auch wenn ich dann ein viel zu schnell klopfendes Herz habe, ist es im Grunde doch gut, dass ich angesprochen werde. So muss ich antworten und kann nicht einfach weiterrennen, dafür bin ich nämlich zu unhöflich.

Seit einer ganzen Weile versuche ich auch nicht immer nur mit Musik im Ohr unterwegs zu sein. Schließlich kann ich nicht mein ganzes Leben so verschlossen durch die Gegend laufen. Wenn ich einkaufen gehe oder im Bus sitze, nehme ich die Kopfhörer also auch mal raus und hebe auch bewusst den Kopf. Das macht nicht nur den Rücken gerader, sondern strahlt auch gleich mehr Freundlichkeit aus. Ich muss zwar immer noch dran arbeiten, aber es funktioniert immer besser.

 

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Die Kreativität

Dann ist Musik auch sehr hilfreich um meine grauen Zellen aufzufrischen. Sie hilft mir kreativ zu sein. Mit Musik kann ich viel besser und konzentrierter schreiben, auch zeichnen geht viel besser. Die Motivation steigt und wenn gar nichts mehr hilft, tut es doch die Musik von Rocky.

Musik hilft mir neue Ideen zu finden und je nachdem was ich für eine Richtung höre, kommen dabei fröhliche oder eher traurige Zeilen heraus.

Auf Arbeit dürfen wir zum Beispiel keine Musik hören, weil unsere Chefin sich davon gestört fühlt, aber wir anderen arbeiten dadurch wirklich langsamer, da ausschneiden und aufzeichnen jetzt nicht gerade anspruchsvolle Aufgaben sind, aber gut. Dann summe ich eben einfach vor mich hin.

Früher habe ich auch im Chor gesungen, getanzt und Keyboard gespielt. Das kann ich zwar nicht sonderlich gut, aber es hilft die Gedanken zu ordnen und Musik wäre das nur halb so schön.

 

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Launen

Wenn es mir nicht gut geht, höre ich meistens auch traurige Musik, damit ich mich richtig in meine Trauer einmummeln kann. Aber das darf ich eigentlich gar tun, damit ziehe ich mich selbst nur noch mehr herunter. Stattdessen versuche ich relativ fröhliche Musik zu hören zu der ich tanzen kann. Durch die Bewegung gehen meine traurigen Gedanken wieder zurück in ihre Kammer. Ich kann mich auspowern und dabei noch Kalorien verbrennen.

Man wählt seine Musik eigentlich immer nach der Stimmung aus, aber wenn es eben eine schlechte Stimmung ist, sollte man mehr fröhliche oder zumindest nicht tottraurige Musik hören. Wenn es aber nicht anders geht, kann man zumindest einen Mix machen.

Ich habe so eine Playlist auf YouTube, wo ich mir alle möglichen Lieder einmal zusammengestellt habe. Diese Playlist höre ich fast jeden Tag, einige meiner Lieblingslieder sind dabei und wenn ein trauriges dazwischen ist, höre ich es mir an und dann folgt aber auch gleich wieder etwas aufmunternderes.

Vielleicht willst du sie dir ja mal anhören und entdeckst noch Lieder, die du nicht kanntest. Ich verlinke sie mal hier: Mix der Launen.

 

Was für Musik hörst du gerne, wenn du fröhlich oder auch wenn du traurig bist?

Ich freue mich immer über neue Lieder. Darf ja nicht langweilig werden.

 

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