bunte Farben

Farbenfroh durch den Tag

„Es ist heilsam, sich mit farbigen Dingen zu umgeben. Was das Auge freut, erfrischt den Geist, und was den Geist erfrischt, erfrischt den Körper.“
– Prentice Mulford

 

Rot, Gelb, Blau, Grün, Lila, Türkis, Zimt oder Taupe. Egal ob schon im Farbkreis vorhanden oder erst im 21. Jahrhundert „entdeckt“, Farben sind überall um uns herum und erhellen das Leben mit ihrer Intensität.

Wie oben schon zitiert, Farben heilen den Geist. Sie erfreuen das Gemüt und machen Lust auf mehr.
Jemand der die ganze Zeit auf eine schwarze Wand sieht, wird nicht so viel entdecken, wie ein anderer, der eine Wand vollgekleckst mit Farbe betrachtet. Sie geben einem das Gefühl da zu sein, regen das Gehirn zu Ideen an, erwecken Freude und Willen etwas zu schaffen.

 

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Ich gebe gerne zu, dass ich viele schwarze Sachen besitze, sowohl an Klamotten als auch an Deko. Aber dazu kommen meine Blumen, Stifte und Bilder. Es herrscht ein Mischmasch aus Finster und Froh. Der Piratentotenkopf teilt sich den Regalplatz mit einem Herzen, neben meinen Chokerketten baumeln Armbänder mit bunten Perlen.

 

Schwarz ist hell genug?

Magst du schwarz, sollst du es nicht aus deinem Leben verbannen. Schwarz ist genauso ein Lebensgefühl wie Pink es sein kann. Aber eine Mischung aus Schwarz und Rot oder Schwarz und Blau hat noch keinen geschadet.

Wenn man gerade ein Tief hat, ist es natürlich klar, dass man sich nicht in knallbunte Klamotten zwängt und alles bunt gestaltet. Wenn man schon in einem Tief ist, muss man es auch zeigen. Also wo sind mein rabenschwarzes DON’T SPEAK TO ME-T-Shirt und das Armband, welches wie ein Strick aussieht? Dreh Marylin Manson lauter und zieh die Vorhänge zu!!
Das Problem hierbei ist: Sieht die Umgebung nach schlechter Laune aus, bekommt man auch welche. Ein Teufelskreis.

Schwarz assoziiert man meist mit etwas Dunklen und Bösen, eben mit der Depression. Umgibt man sich nur mit dunklen Sachen, gibt man dem unguten Gefühl also nach.

 

Nein!!!

Damit es gar nicht erst so weit kommt, bringe Farbe in dein Leben! Hänge Fotos an die Wand oder streiche sie direkt, ziehe mal das grüne Shirt an, statt das graue, benutzte einen lustigen Stift um Hausaufgaben zu machen. Es gibt so viele Möglichkeiten, um zumindest etwas farbenfroher zu sein.

In der Schule habe ich immer meine Hefter beklebt, damit sie nicht so eintönig waren. Die Überschriften waren immer bunt und hinter meinen Notizen zu Sinus und Kosinus kotzt ein Herz einen Regenbogen. Damit habe ich es zwar immer noch nicht verstanden, aber es hat mich nicht mehr so sehr genervt.

Also ich habe gemerkt, dass mir Farben wirklich helfen. Sie motivieren mich und bringen mich auf tolle Ideen.

Mit diesen Sachen arbeite ich zum Beispiel an meinem Blog oder meinen Geschichten:

 

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Mein geliebtes Stressschwein hilft mir, wenn ich über etwas nachdenke, der Pandastift inspiriert mich für Neues und der Stiftehalter erinnert mich daran, dass ich mir neuen Kaffee holen muss.

Manche finden es vielleicht albern und kindisch, aber ich denke, man ist nie zu alt um Buntes, Disney oder die Minions zu mögen. Wenn die Farbe und der Spaß aus einem Leben verschwinden, sitzt man ja nur noch hinterm Schreibtisch und tippt Zahlen in den Taschenrechner. Und wer will das denn schon?

 

Die gute Penelope

Mein Vorbild für das, war die Figur Penelope Garcia aus der Serie Criminal Minds. Vielleicht kennen die ja ein paar von euch. Ein Team von Profilern reist durch die Staaten um üble Serienmörder und andere Verbrecher zu jagen und zu verhaften. Öfters nichts für schwache Nerven, aber die Charaktere und Fälle sind interessant gestaltet.

(Hier kommt also wieder der Mix aus Gut und Böse, Hell und Dunkel, Farbe und Schwarz zum Vorschein.)

Penelope ist Teil dieses Teams, die technische Analystin, und sieht Tag für Tag die schrecklichen Bilder auf ihrem Computer. Deswegen umgibt sie sich mit lauter fröhlichen Dingen. Sie trägt immer verrückte Klamotten, Kopfschmuck und Brillen aller Farben, schreibt mit blinkenden Stiften und trinkt aus bunten Tassen. So kämpft sie bewusst gegen das Böse, was sie sieht, an.

Genau das mache ich auch. Ich reiche der Depression meine Hand und ziehe sie hinein in meine bunte Welt voller Blumen und Krams.

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Wenn welche über euren Katzenstift lachen, dann lasst sie doch. Andere finden ihn dann wieder toll. Ich musste meinen Freundinnen sogar noch welche bestellen, weil sie ihn so süß fanden.

Also lasst euch nicht beirren und öffnet der Farbpalette eurer Herz.
Es lohnt sich besonders für die Kreativität.

 

 

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