Fotografie und frische Luft

Fotografie, frische Luft und Tiere

 

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Nachdem ich jetzt vier Tage lang mein Zimmer renoviert habe, sieht es jetzt zwar wieder schön aus, aber erstens riecht es ziemlich nach Farbe und zweitens, war ich jetzt viel zu lange in meinen vier Wänden. Normalerweise stört mich das ja nicht sonderlich, aber nun war es doch ziemlich eng in der Wohnung. Noch dazu habe ich eine nicht so tolle Nachricht bekommen und meine Motivation etwas zu machen, war etwa auf dem Nullpunkt. Mich an den Schreibtisch setzen und drauf los schreiben, würde diesmal also nichts bringen. Die logische Konsequenz: rausgehen und die Sonne genießen, die sich heute ausnahmsweise mal wieder gezeigt hat.

Ich habe mir meine Mom und meine Kamera geschnappt und zu dritt sind wir dann in den Berliner Zoo gefahren. Nachdem wir Schienenersatzverkehr und die lange Schlange überlebt hatten, waren wir dann sogar auf dem heiligen Grün. Die Sonne schien mit 30° auf uns herab und man konnte endlich mal wieder eine kurze Hose tragen, anstatt der üblichen Regenjacke, die diesen Sommer zur Grundausstattung gehört.

 

 

Das gute (und auch irgendwie schlechte) bei Ausflügen ist, dass ich dabei super meine Angst vor vielen Menschen trainieren kann. Da ich das mit meinem Hobby Fotografieren verbinden kann, ist es allerdings auch gar nicht so schlimm gewesen. An meiner Nikon kann ich mich gut festhalten und durch das Objektiv sehe ich auch nur das, was ich sehen will. Aber es ist immer wieder eine gute Übung mit Absicht dahin zu gehen, wo gerade viele Menschen sind. Es ist auch wirklich schon besser geworden, wenn ich die Mina von heute mit der vor einem Jahr vergleiche, die sich in der Bahn nicht mal hingesetzt hat, ist das schon ein riesiger Unterschied.

 

Besonders voll war es bei dem Pandapärchen Meng Meng und Jiao Qing, die der Zoo seit neusten behütet. Ich habe noch nie einen Panda in echt gesehen, deswegen war das schon was besonderes. Mal sehen, ob bei den beiden dann wirklich irgendwann mal Nachwuchs anklopft. Schön wäre es. Wir brauchen wieder mehr von diesen süßen Bären auf unserer Welt!

 

Ich liebe es einfach durch die Gegend zu laufen und immer wieder nach neuen tollen Motiven zu suchen. Tiere sind da natürlich immer eine gute Wahl. So süß und unschuldig. Mit ihnen könnte ich mich den ganzen Tag beschäftigen. Früher wollte ich sogar Tierärztin werden, aber dann kam meine Schulleistung dazwischen. Naja. Jetzt fotografiere ich sie eben einfach beim Essen und Trinken.

 

Wir haben uns dann erstmal ein Beispiel an den Gorillas genommen und haben uns ein Eis gegönnt. Danach sind wir in das Aquarium gegangen, in dem es auch angenehm schattig und kühl war. Ich liebe das Meer und freue mich immer, wenn ich mal an der Ostsee eine Qualle sehe. Meine absoluten Lieblingstiere.

 

Wieder draußen, zum Glück noch immer sonnig, sind wir einfach irgendwie gelaufen ohne wirklich auf den Plan zu schauen, haben es uns auf einer Bank gemütlich gemacht, Leute und Tiere beobachtet und uns ein bisschen gesonnt. Braun bin ich zwar nicht, werde ich irgendwie nie, aber mein Vitamin D- Spiegel hat sich auf jeden Fall etwas erholt.

 

 

Nach diesem Tag bin ich zwar echt fertig, aber es hat sich gelohnt die Wohnung zu verlassen.

Mir macht das fotografieren noch immer so viel Spaß, wie als kleines Kind. Es ist noch immer eines meiner besten Ventile zum Stressablassen und es ist enorm wichtig so ein Ventil zu haben.

Und jetzt wo ich wieder zu Hause bin, sieht mein altes neues Zimmer noch schöner aus als am Morgen.

Frische Luft und meine Kamera haben es wirklich drauf mich wieder zu motivieren.

 

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