Freunde machen glücklich

 

Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen, und trotzdem zu uns halten.

 

Marie von Ebner-Eschenbach

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Freunde sind wichtig. Abgesehen von der Familie sind sie die wichtigsten Menschen; für manche sind sie sogar wichtiger. Vielleicht liegt das daran, dass man sich seine Freunde aussuchen kann und man sich bei ihnen sicher sein kann, dass sie einen nicht verurteilen und immer da sind.

Genaugenommen, gehören Freunde zur Familie. Sie sind die, die wir uns aussuchen um ein Leben mit ihnen zu verbringen.

 

Eine große Rolle

Während Freundschaften im Kindergarten meistens nur ein paar Tage halten und mit einem „Hallo, ich bin Lisa. Willst du meine Freundin sein?“ beginnen, sind Freundschaften später schwerer zu erreichen. Allerdings halten sie dafür auch wesentlich länger.

Wissenschaftler, welche auch immer, haben übrigens herausgefunden, dass Freundschaften glücklicher und gesünder machen. Ich habe sogar gelesen, dass sie die Chance an einer Depression zu erkranken verringern.

Das kann ich jetzt nicht ganz beurteilen, aber es ist auf jeden Fall einfacher aus einer Depression wieder herauszufinden, wenn man Freunde hat, die dich unterstützen, dir zuhören und dich in den Arm nehmen, wenn du es brauchst. Sie sind fähig dazu dich zu motivieren, dich zum Lachen zu bringen, sagen die Wahrheit und bleiben da, obwohl sie dich gut kennen. Freunde akzeptieren deine Macken und du akzeptierst ihre.

Freunde spielen eine sehr große Rolle. Sie sind Seelsorger, Mutter, Lieferant, Weihnachtsmann und Dieb in einem. Sie sind alles Gute in einem.

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Du fühlst dich besser

Gute Freunde zu haben steigert das Selbstbewusstsein und Wohlbefinden. Freunde verändern deine Sicht auf das Leben und vereinfachen Probleme, da sie dir den Stress nehmen können. Mit ihnen zusammen scheinen schwere Dinge einfacher zu sein. Sie gehen mit dir durch dick und dünn.

Es ist nicht: eine Hand wäscht die andere. Freunde sind für dich da, weil sie wollen, weil sie dich mögen. Sie verlangen keine Gegenleistung und genau das ist es, was eine gute Freundschaft ausmacht. Vor Freunden muss man sich nicht verstellen und sie verschwinden nicht, wenn du mal einen schlechten Tag hast, sondern helfen dir, ihn zu überwinden.

 

… oder auch nicht

Wenn du allerdings „Freunde“ hast, die nur da sind, wenn sie selbst Hilfe brauchen, dich nur ausnutzen und ausschließlich eigennützig handeln, trenne dich von ihnen. Sie werden dir nicht gut tun, sie werden dich nur herunterziehen und schlecht machen, damit sie weiterhin auf dich zählen können. Solche Freundschaften brauchst du nicht. Egal ob sie dir ein schlechtes Gewissen machen, wenn du es beendest, es ist das richtige, denn sie nutzen dich nur aus und sind nicht mit dir befreundet um deiner selbst willen. Bleib bei denen, auf die du dich immer verlassen kannst.

 

Alles was du brauchst

Du musst nicht 20 Freunde haben. Mit so vielen Menschen kann man gar nicht eine tiefe Beziehung eingehen. Ich habe auch „nur“ drei gute Freunde, aber diese Freundschaften halten mein chaotisches Leben irgendwie zusammen. Meine Freunde sind auch verrückt, nicht normal, nicht „gesund“ und dennoch sind sie da, wenn ich sie brauche. Und ich bin für sie da, wenn sie mich brauchen. Das ist das besondere an Freundschaften. Wenn ein Freund leidet, setzt man seine eigenen Probleme zurück. Man kämpft für sie, man ist für sie da, hört zu und tritt ihnen in den Hintern, wenn sie den Schwung brauchen, denn sie würden das auch für dich machen.

Freunde sind alles was du brauchst.

 

Und da ich weiß, dass meine Freunde diesen Artikel hier lesen werden: Danke Leute, ich habe euch echt lieb und bin stolz darauf, euch meine Freunde nennen zu können. Bleibt wie ihr seid und geht euren Weg.

 

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