Wie gestalte ich mein Leben? – Teil 1

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Wie gestalte ich mein Leben? – Teil 1

unsere Gedanken und Überzeugungen

 

Ich hatte letzte Woche Montag und Mittwoch im Rahmen meines Freiwilligen Jahres eine Berufsberatung. Ich bin mit ziemlich schlechter Laune hinggegangen, denn ich muss lange hinfahren und dachte, dass wird nur so eine trockene Vorstellung, die mir nichts bringt. Doch ich und die anderen waren ziemlich überrascht.

Es ging nicht nur darum, was wir nach dem Jahr beruflich machen wollen. Er redete über Mut und Selbst- und Fremdwahrnehmung. Darüber, wie unsere Gedanken uns einengen, wie wir von Kindern lernen können, über innere Überzeugungen und Vorurteile.

Es ging weit über eine Berufsberatung hinaus, es war mehr ein Life-Coaching und ich werde die Sachen, die ich dort gelernt habe anwenden. Ich will mein Leben selbst gestalten. Ab jetzt.

Natürlich teile ich diese Erfahrungen jetzt mit dir. Ich hoffe ich bekomme es noch gut genug zusammen. Aber auf jeden Fall ist es mehr als nützlich und ich hoffe, du kannst daraus auch etwas ziehen.

Ich teile es aber in ein paar Artikeln auf, damit es übersichtlicher bleibt und man nicht von Infos erschlagen wird.

 

Der Mann der uns über die zwei Tage begleitet hat arbeitet übrigens bei den Jugendtrainern. Ich verlinke dir mal die Seite, falls es dich interessiert.

 

unsere Gedanken und innere Überzeugungen

 

 

Unsere Gedanken sind niemals still. Immerzu flüstern sie uns etwas zu und mischen sich in die Dinge ein. Der innere Kommentator, wie er sagte, sorgt schon dafür, dass wir uns etwas nicht trauen oder wir uns selber runter machen.

Diese Stimme ist in den meisten Fällen kritisch und abwertend.

Die meisten fangen an, ihr Handeln zu ändern, wenn sie etwas bewegen wollen. Doch das ist der falsche Weg. Sind unsere Gedanken noch die selben, wird das veränderte Handeln nicht lange anhalten und das erwünschte Ergebnis wird nicht erreicht werden.

 

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Ich habe das mal versucht ordentlich aufzuschreiben.Ich hoffe ihr könnt auch aus de Bild etwas ziehen.

Also der ganz normale Weg ist es durch einen Gedanken A über ein Handeln A zum Ergebnis A zu kommen.

In einem schlechten Beispiel ist der Gedanke „Ich bin ein Loser“. Das Handeln ist durch diesen Gedanken nur halbherzig. Man glaubt nicht an sich selbst und ist somit nicht ganz bei der Sache. Man ist ja sowieso ein Loser, warum sollte das jetzt auch mal klappen? Dadurch wird das Ziel, Ergebnis, nicht erreicht und man wird in seinem Gedanken bestätigt. Das ist ja mal wieder typisch, war ja klar etc. Somit kommt zurück zum Anfang, es ist ein Teufelskreis, aus dem es schwer herauszukommen ist. Doch stimmt das wirklich?

Im Grunde musst du  nur dein Denken ändern und das kann eigentlich ganz einfach sein. Man darf sich nur nicht von anderen beeinflussen und runterziehen lassen. Denke an deine bisherigen Erfolge. Es müssen keine großen sein. Es ist schon ein Erfolg, wenn du dich in Menschenansammlungen unwohl fühlst und dennoch im Berufsverkehr Bahn gefahren bist. Wenn du einen wichtigen Anruf getätigt hast, obwohl du Angst davor hattest. Wenn du zur Klausur gegangen bist, auch wenn du Sorge hattest, nicht zu bestehen.

Es ist schon ein Erfolg, dass du immernoch hier bist. Egal wie du hierhergekommen bist, mit welchen Narben und Wunden, du bist trotzdem noch hier. Du hast nicht aufgegeben und immer weiter gemacht, trotz deiner Probleme, trotz der Hürden. Jeder Tag ist ein Erfolg, jede Minute. Einer oder eine die immer wieder aufsteht, ist kein Loser, sondern ein Held/ eine Heldin. So weit vom Loser entfernt wie es nur geht.

Verändere deine innere Überzeugung, dass du ein Loser bist mit diesen kleinen Erfolgen. Schreib sie dir auf. An jedem Tag schaffen wir etwas, auch wenn es nur das Aufstehen und zur Arbeit gehen ist. Wenn Andere sagen, dass das kein Erfolg ist, ignoriere sie. Erfolge sind nicht klar definiert und für jeden etwas anderes. Manche werden vielleicht nie zufrieden sein, aber ich will nur etwas Glück und damit bin ich mehr als zufrieden. Ich kann es selbst bestimmen, ob ich es erreiche oder ob ich ewige Pessimistin bleibe.

Alles was ich tun muss, ist meine Überzeugung ändern, meine Gedanken ändern. „Ich bin kein Loser.“

Wenn du da angekommen bist, ist es relativ einfach.

Jetzt ist dein Gedanke also „Ich bin ein Held/ eine Heldin.“ (Denken B) Jetzt kannst du auch anders handeln, besser an die Sache herangehen, mit mehr Selbstbewusstsein und Mut. Dein vorheriges Handeln A ist zu Handeln B geworden. Und nun kannst du ein neues Ziel besser erreichen. Du stellst dir selber kein Bein mehr. Ergebnis B ist erreicht und du kannst dir ein neues Ziel setzen.

 

 

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Es ist auch wichtig niemanden zu verurteilen. Wie oben in meiner Zeichnung zu sehen, kann man nur 1/7 von einem Menschen sehen, nur sein Handeln und sein Ergebnis. Aber alles was wichtig ist, woher dieses Handeln kommt, ist unter der Oberfläche verborgen. Etwa 6/7 sind nicht zu sehen und doch so unglaublich wichtig. Niemand kann in einen anderen hineinsehen und niemand darf einen anderen einfach so verurteilen.

 

 

Resultat

 

Es ist wichtig beim Denken anzufangen, nicht beim Handeln. Man kann das gut mit dem Eisberg erklären. Stellst du dich mit Eispickel auf den Berg und fängst an zu arbeiten, nimmst du nur das Handeln weg. Doch der Berg gleicht sich aus. Das alte Denken wird zum Handeln. Du hast für kurze Zeit etwas verändert, aber es wird auf lange Sicht nicht funktionieren.

Also bevor du dich in eine Sportstunde stürzt, musst du sicher gehen, dass dein Gehirn auch abnehmen möchte. Ohne den berühmten Klick, wirst du übermorgen schon wieder auf der Couch sitzen und Chips essen.

Um es bildlich auszusprechen.

Also halt dir deine Erfolge vor Augen, glaube an dich und du kannst alles verändern.

 

Deine Mina

 

 

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