Wie gestalte ich mein Leben? – Teil 2

zielscheibe 1 - Wie gestalte ich mein Leben? - Teil 2

Wie gestalte ich mein Leben? – Teil 2

ein Ziel richtig formulieren

 

ziel setzen 300x176 - Wie gestalte ich mein Leben? - Teil 2

 

Hier geht es noch zum ersten Teil der Serie. Kannst du dir auch gerne mal anschauen.

Unter anderem haben wir in den zwei Tagen auch darüber geredet, wie man ein Ziel richtig formuliert. So, dass man es auch wirklich erreicht und es nicht für Monate nur eine Karte an deiner Motivationswand bleiben wird.

 

Immer aktiv sein

 

 

Als erstes ist es wichtig, ein Ziel immer aktiv zu formulieren. Du darfst kein mir oder mich in dem Satz haben. Das würde bedeuten du bist nur ein passiver Teilnehmer. Du musst das Nomen im Satz darstellen. Also immer Ich. Hier darfst du ruhig mal etwas selbstsüchtig sein. Ich, ich und ich. Es geht ja schließlich auch um dich und nicht um irgendeinen Fremden. Bei mir ist es auch immer gut, wenn der komplette Satz mit dem Ich anfängt. Dann weiß ich gleich, wer das tun muss. Klingt bescheuert, aber mir hilft das irgendwie ungemein.

 

Ebenfalls sehr wichtig ist die Zeitform. Du musst es so formulieren, als hättest du es schon. Also immer in Präsens (Gegenwartsform). Das motiviert dich mehr und assoziiert, dass du es auch erreichst.

 

Zum Beispiel:

Ich beginne…

Ich habe…

 

 

erreichen 300x195 - Wie gestalte ich mein Leben? - Teil 2

 

 

das Datum

 

Du musst den genauen Zeitpunkt angeben. Wenn in deinen Zielen das Wort morgen vorkommt, kannst du dir ziemlich sicher sein, dass du entweder gar nicht beginnst oder es nicht lange durchhälst. Hat dein Gehirn einmal dieses Wort gehört, ist es schon verloren. Am nächsten Tag hat es nämlich immernoch das morgen im Sinn. Wann fängst du dann also an? Genau. Morgen. Und dann wieder morgen. Das geht immer so weiter. Genauso ist es mit nachher oder in einer Woche. Du erinnerst dich immer wieder an diese bösen Worte und denkst, ach ja, nachher fange ich an. Nächste Woche starte ich durch.

So wird aus deinem neuen Vorsatz nichts. Du brauchst ein Datum, einen Zeitraum, vielleicht sogar eine Uhrzeit. Dadurch machen wir uns selber Druck und kriegen unseren Hintern leichter hoch.

Der Leiter meinte dazu auch, dass wir das Wort bis möglichst vermeiden sollen und dafür lieber ab benutzen. Das klingt manchmal komisch, aber kann durchaus helfen. Wenn wir ab sagen, dann ist es so, als hätten wir es schon erreicht und können uns einem neuen Ziel zuwenden. Bis bedeutet, wir haben ja noch so lang Zeit um es zu erreichen und dann trödeln wir wieder herum.

Es ist nämlich bewiesen, dass, wenn wir uns mit einer Sache nicht in den nächsten 72 Stunden beschäftigen, wir es schon vergessen haben. Für mich sind diese 72 Stunden eigentlich schon zu viel, ich bin so vergesslich leider. Ich muss mir alles aufschreiben und irgendwo anpinnen. Es kann also nie früh genug sein, um sich mit seinem Ziel zu beschäftigen.

 

Zum Beispiel:

Am 23.02.2018 erledige ich…

Ab dem 12.02.2018, 15 Uhr ist das … erledigt.

Ab dem 01. Septemer 2018 beginne ich…

Ab dem 01. September 2018 beginne ich …. und schließe es am 31. August 2021 ab.

 

 

datum 300x202 - Wie gestalte ich mein Leben? - Teil 2

 

 

Genauigkeit

 

Ebenfalls ist es wichtig, dass wirklich genau hervorgeht, was du erreichen willst und vor allem auch wie.

Als Beispiel können wir hier eine Ausbildung nehmen. Es muss also drin sein, ab wann du diese beginnen wilst, was du machen möchtest, wo genau, wie lang und mit welchen Abschluss.

Aus einem Satz muss alles rauszulesen und gut überschaubar sein. Jeder wichtige Aspekt muss drin sein und erfasst werden können.

 

Zum Beispiel:

Ab dem 01. September 2018 beginne ich meine Ausbildung als Krankenpflegerin im Uniklinium Köln und schließe diese am 31. August 2021 erfolgreich mit der Note sehr gut ab.

 

 

zielscheibe 1 300x200 - Wie gestalte ich mein Leben? - Teil 2

 

 

positive Formulierung

 

Das Wort nicht darf nicht vorkommen. Es ist eine negative Formulierung und das Gehirn weiß nicht, was es dann machen darf. Ein gutes Beispiel sind hierfür Kinder. Das merke ich auch in meiner Arbeit.

Wenn ich sage, „wirf die Stifte bitte nicht durch die Gegend“ , muss ich nur drei Sekunden warten und der nächste fliegt mir um die Ohren. Das Kind weiß nicht, was es machen darf, hört aber das Wort wirf als Art Aufforderung.

Besser wäre also: „Lege den Stift bitte hin.“

Sag dir also immer, was du machen darfst.

 

Zum Beispiel:

Heute nehme ich die Treppe. Anstatt: Heute nehme ich nicht den Aufzug.

Ich setze mich heute hin und lerne. Anstatt: Ich werde mich heute nicht von YouTube ablenken lassen.

 

 

be positive 300x232 - Wie gestalte ich mein Leben? - Teil 2

 

Zwischenziele

 

Erscheint dir ein Ziel zu groß, teile es in mehrere Teile auf. Setze dir Wochen- oder Monatsziele, die leichter zu erreichen sind und dich nicht sofort erschlagen. Große Dinge erreicht man eben nur Schritt für Schritt. Es ist also keine Schande sich ein Ziel zu erteilen. Erreichst du dann ein Zwischenziel hast du auch direkt nochmal mehr Motivation weiter zu machen, um dein ganz großes Ziel zu schaffen.

 

Inspiration

 

Dann ist natürlich das aller Wichtigste, dass du es auch selber willst. Du musst selbst den Willen haben, das zu schaffen, die Motivation und die Inspiration. Ist es der Wunsch von einer anderen Person, wirst du es nicht schaffen. Es muss dein Wunsch sein.

Es muss um das Ziel gehen. Um dich.

 

inspiration 300x228 - Wie gestalte ich mein Leben? - Teil 2

 

So, das war es mit Teil 2.

Ich hoffe, das hat dir geholfen und du weißt nun genau, wie du dein Ziel einen wichtigen Anruf zu tätigen, formulieren musst, um es wirklich zu tun.

Wenn du möchstest, kannst du ja mal schreiben, was dein großes Ziel ist. Es interessiert mich, was andere da draußen so erreichen wollen.

Ich möchte mein erstes Buch dieses Jahr zu Ende schreiben. Ich glaube auch daran, dass ich es schaffe. Das ist ja schon die halbe Miete.

Also, damit wünsche ich dir noch eine wunderbare Woche.

 

Deine Mina

 

 

 

 

 

 

 

2 Replies to “Wie gestalte ich mein Leben? – Teil 2”

  1. Hallo Mina,
    Mein zurzeit größtes Ziel ist es eine Ausbildung zu finden und wieder positive sachen zu empfinden.
    Mir fällt es extrem schwer eine Ausbildung zu finden, oder eine Bewerbung zu schreiben.
    Zurzeit bekomme ich auch kaum positive Gedanken wodurch ich es nichtmal schaffe aus dem Haus zu gehen.
    Ich werde ab Mittwoch wieder rausgehen.
    Ich hoffe du schaffst es das Buch zu Ende zu schreiben.
    MfG. ~Daniel

    1. Hey Daniel,

      ich kenne die Probleme leider auch und habe lange gebraucht um mal eine Bewerbung zu schreiben. Aber irgendwann denkt sich selbst dein Schweinehund, du musst langsam mal was machen. Du wirst das schon schaffen.
      Hoffentlich kannst du schnell wieder positive Dinge finden. Es müssen ja keine großen Dinge sein. In den kleinen Sachen liegt das meiste Glück.
      Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Ausbildungssuche und hoffe, du findest wieder etwas Gutes.

      Das hoff ich auch, danke.

      Deine Mina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.